Methoden

Der von mir schwerpunktmäßig durch tiefe Überzeugung und intensive eigene Erfahrung genutzte gestalttherapeutische Ansatz nach Pearls ist Grundlage meiner therapeutischen Haltung. Er geht von der Ganzheit, der Gestalt des Menschen aus. Körper, Seele und Geist (Psyche) bilden eine Einheit. Wir nehmen die Welt um uns mit all unseren Sinnen, mit allen Körperempfindungen, mit all unseren Gedanken und Gefühlen wahr. Im Vordergrund stehen hierbei die Wahrnehmung, die Bewusstheit und die Beziehung zu sich selbst und dem Gegenüber. „Der Mensch wird am Du zum Ich” (Martin Buber) → er entwickelt sich, er wächst im Zusammenspiel und im Dialog mit seinen Mitmenschen, in der Beziehung zum Anderen. Voraussetzung für diesen Entwicklungsprozess ist die Bereitschaft sich selbst begegnen zu wollen und es sich selbst wert zu sein.

Gestalttherapie ist ein anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, in dem es nicht etwa um Basteln und Malen geht, sondern um Erfahrung im Hier und Jetzt, dem Inszenieren von Gefühlen und Bildern. Gestalttherapie ermöglicht schon nach kurzer Zeit unbefriedigende Lebenssituationen, eingefahrene Denkmuster, Wahrnehmungen und Glaubenssätze zu verändern. Mein gestalttherapeutische Ziel ist es, Ihr inneres Wachstum zu fördern und Ihre Selbstheilungskräfte zu wecken. Um so zu mehr innerer Balance, Lebendigkeit, Neugier, Mut, gesunden und bereichernden Beziehungen und starker Selbstverantwortung zu gelangen.

Die Gestalttherapie wurde Mitte des vergangenen Jahrhunderts von Fritz und Lore Perls sowie Paul Goodman entwickelt. Sie steht in der Tradition der humanistischen Verfahren und wurzelt in der Gestaltpsychologie, Psychoanalyse, Phänomenologie und dem Dialogischen Prinzip nach Martin Buber. Am Gestalt-Institut-Frankfurt e.V. ist die Ausbildung zudem inspiriert durch den Konstruktivismus und die Systemischen Ansätze.

Weitere therapeutische Methodenschwerpunkte meiner Arbeit sind die Psychoanalytische Pädagogik nach Frau Professor Heinemann für den Kinder und Jugendbereich, der Gesprächstherapeutische Ansatz nach Carl Rogers  und wo angebracht ein Systemischer Blick.